Rettung aus dem Gefahrenbereich​

In bestimmten Situationen ist Ihre Hilfe nicht gefahrlos möglich. Helfen Sie nicht um jeden Preis. Begeben Sie sich niemals selbst in Gefahr!

Bei uns lernen Sie realistisch, wie man einen Menschen unter Ausschluss der Eigengefährdung aus dem Gefahrenbereich rettet.

Ob die Person dabei im Auto sitzt oder auf der Toilette zusammengebrochen ist, spielt keine Rolle.

Probieren Sie selbst aus, ob und wie der Rautek-Rettungsgriff funktioniert und Sie eine Person im absoluten Notfall schnell wegziehen können.

Überprüfung der Vitalfunktionen​

Die wichtigste Entscheidung obliegt jetzt Ihnen:

Atmet und lebt der Mensch noch
oder liegt keine ausreichende Atmung mehr vor?

Sind Sie sich nicht zu 100% sicher, dass der Mensch noch normal atmet, beginnen Sie im Zweifel immer mit der Reanimation!

Keine Sorge:
Selbst wenn Sie sich geirrt haben, kann nichts schlimmes passieren!

Wie Sie das Bewusstsein gezielt prüfen,
erfahren Sie in jedem unserer Kurse.

Stabile Seitenlage zur Atemwegssicherung​

Ist ein Mensch nicht mehr ansprechbar, atmet dennoch normal,
besteht die Gefahr, dass er ersticken kann!

Bringen Sie den Menschen in die Stabile Seitenlage
und überstrecken Sie seinen Kopf.

Wählen Sie sofort den Notruf (112)
und überprüfen Sie fortwährend die Atmung!

Haben Sie Zweifel, ob der Mensch normal atmet,
beginnen Sie sofort mit der Reanimation!

In unseren Kursen lernen Sie die Stabile Seitenlage step by step.

Reanimation bei Verdacht auf Herz-Kreislauf-Stillstand​

Ein Mensch ist unvermittelt vor Ihnen zusammengebrochen
und atmet nicht mehr normal?

Jetzt liegt das Überleben desjenigen alleine in Ihren Händen:

Bleiben Sie ganz ruhig und wählen Sie sofort den Notruf (112)!

Beginnen Sie jetzt mit durchgestreckten Armen in der Mitte des Brustkorbes ungefähr 100-120/min. zu drücken.

Nur so halten Sie den Blutfluss aufrecht und versorgen das Gehirn mit Sauerstoff. Unsere Trainer bereiten Sie gezielt auf den Ernstfall vor, inklusive Übung an einer Reanimationspuppe.

Heimlich-Handgriff bei drohendem Ersticken​

Gerade Kinder (kleinere Atemwege) und ältere Menschen (schwacher Hustenreflex) sind betroffen. Ein Albtraum für jedes Elternteil, wenn sich das eigene Kind verschluckt und zu ersticken droht.

Bleiben Sie ruhig und beugen Sie denjenigen nach vorne (Kinder legen Sie über Ihre Knie) und schlagen Sie kräftig (!) fünf mal zwischen die Schulterblätter. Klappt das nicht, wenden Sie nun den Heimlich-Handgriff an – ebenfalls fünf mal.

Verliert der Betroffene das Bewusstsein, wählen Sie sofort
den Notruf (112) und beginnen mit der Reanimation!

Wir trainieren den Griff mit Ihnen realitätsnah im Kurs!

Gezielte Hilfe bei anderen Notfällen

Neben der Bewusstlosigkeit und dem Kreislaufstillstand gibt es diverse andere Notfallsituationen in denen Sie Erste Hilfe leisten müssen!

Ob Herzinfarkt oder Schlaganfall, Blutung oder Knochenbruch,
wir bereiten Sie gezielt und realitätsnah auf die wichtigsten Notfälle vor.

Üben Sie in kleinen Gruppen im Kurs die richtige Lagerung, die Wundversorgung, den Erhalt der Körperwärme und die Betreuung des Betroffenen. Unsere Trainer geben Ihnen wertvolle Tipps für den Ernstfall.

Wir trainieren mit Ihnen anhand einfacher Abläufe und Algorithmen wieder und wieder Ihre Handlungssicherheit zu festigen.